Termine

Mein Phönix-Jahr

Der Begriff kam mir grade in den Kopf- was mein ich damit, wirst du fragen?

Es ist mein Auszeitjahr-denn ich werde pausieren, mich auf allen Ebenen regenerieren, mich erneuern und vielleicht dann wie Phönix aus der Asche neu aufstehen.

Ob das so wird, weiß ich nicht, aber ich habe eine klare Vorstellung davon. Und ich brauche dafür keinen Silvester-Neujahrs-Start, das geht auch JETZT!

Manchmal kommt mir ja das Leben dazwischen und es passieren ungeahnte Dinge. In diesem Jahr 2018 habe ich mehrfach mit ungewollten Situationen umgehen müssen. Und ich habe es geschafft ruhig zu bleiben, besonnen zu handeln und nicht ins negative Denken zu verfallen.

Was eine Befreiung des Geistes!

Ich lasse vieles los zurzeit, ich habe Entscheidungen getroffen, die sich auf mehrere Bereiche auswirken werden, beruflich, finanziell und privat. Ich vertraue, dass alles zu meinem Besten ist und es mir dabei gelingt, weiter in meiner Mitte zu bleiben. Ich fühle mich oft angekommen, aber oft auch nicht und diesen Zustand der Ambivalenz möchte ich gern noch auflösen.

Ein Buch gab mir auch Anstoß dazu- „Es ist keine Zeit für später“.

Wenn man nur noch 1 Jahr zu leben hätte, wofür würde man sich Zeit nehmen, was will man noch tun und mit wem will man noch Zeit verbringen und mit wem nicht.

Sozusagen eine Standortbestimmung machen und sich genau überlegen, wer oder was wichtig ist im Leben.

Ich werde MICH wichtig nehmen, meiner Intuition mehr zuhören, ich stelle MICH in den Vordergrund meines Lebens- ich habe mich genug um andere gekümmert und dabei den Fehler gemacht, mich zu vergessen.

Ich werde mich auch weiterhin um andere kümmern, ABER ich werde dabei achtsam mit mir sein. Das habe ich auch in der Notfallseelsorge gelernt, für mich zu sorgen und mich nicht in Einsätze begeben, die ich nicht verarbeiten kann. Denn so kann ich für die Betroffenen keine Hilfe sein, wenn ich schlecht zurecht bin.

Ich habe noch etwas über mich gelernt, was mich sehr überrascht hat. Ich erkenne, wo ich mich selber belüge, wo ich mich täusche und regelrecht ablehne, die Verantwortung zu übernehmen.

Ich durfte erkennen- ich habe ein SUCHT-Hirn. Ich trinke nicht, ich rauche nicht, nehme keine Drogen. Aber STOP! Ich nehme doch Drogen-nämlich Zucker und Mehle.

Echt, das sind Drogen, fragst du? Ja, für ein Suchthirn schon- alles weist darauf hin, dass ich mich dem durch Lifestyleänderung entziehen muss. Dass das Krankheiten bedingt, die man so nicht damit in Zusammenhang bringt.

MEIN Hirn reagiert heftigst auf diese Stoffe. Und genau deswegen, gehe ich in meine persönliche Rehab.

Ich werde weniger auswärts essen gehen, bis ich weiß, wie ich das für mich gut gestalten kann. Ich werde nicht mehr viel darüber reden, weil ich es einfach machen will. Ich habe mir klare Strukturen gemacht, wie ich das umsetze und das klappt bislang ganz gut.

Ich bin klar, wach und kraftvoll genug für diese Reise.

In diesem Sinne, ich bin DA, auch wenn ich weg bin

Herzensgruß

Sabine

10.09.2018